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Dass Pablo Picasso sich in seinen genialen Werken oft auch der Erotik zugewandt hat, ist sicherlich bekannt.
Was allerdings wahrscheinlich nicht jeder weiß ist, dass die Vorlagen zu einigen erotischen Werken des spanischen Malers aus dem Japan des 19. Jahrhunderts stammen. Gemeint ist damit die japanische Shunga Kunst.
Übersetzt bedeutet Shunga Frühlingsbilder; wobei der Frühling nicht als Jahreszeit gemeint ist, sondern als Metapher für Sex.
Die erotischen Darstellungen der Shunga Kunst sind ausgesprochen explizit; viel verschleiert wird bei den sexuellen Handlungen nicht. Auf die entsprechenden Werke Picassos nach solchen Vorlagen darf man wirklich gespannt sein.
Wer sich dafür interessiert, kann die entsprechenden Bilder noch bis Februar 2010 in einer Ausstellung im Picasso Museum in Barcelona sehen. Rund 100 dieser Bilder sind dort ausgestellt. Einige sind sogar aus seiner privaten Sammlung und erstmals öffentlich zu betrachten.
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